Fachspezifikum Systemische Familientherapie an der SFU
Die Sigmund Freud PrivatUniversität ist berechtigt, die fachspezifische Psychotherapieausbildung in der methodenspezifischen Ausrichtung „Systemische Familientherapie“ gemäß § 61 Abs. 2 und § 63 Psychotherapiegesetz 2024 (PThG 2024), BGBI. I Nr. 49/2024, in Verbindung mit § 7 Abs. 4 Psychotherapiegesetz, BGBl. Nr. 361/1990, durchzuführen (vgl. bescheidmäßige Anerkennung mit GZ 2025-0.092.258 & GZ 2025-0.359.134).
Was ist Systemische Familientherapie?
Systemische Familientherapie ist eine der 4 in Österreich anerkannten Verfahrenscluster (Grundorientierungen). Systemische Therapie ist darüber hinaus weltweit anerkannt. In Europa ist die „European Family Therapy Association“ bemüht, in den europäischen Ländern für die Weiterentwicklung und Qualitätsstandards im regelmäßigen Austausch mit den europäischen Ländervertreter*innen n zu sorgen, wie auch eine Zeitschrift herauszugeben (European Research Journal for Qualitative Research in Psychotherapy) und fortlaufende internationale Konferenzen zu organisieren. Die SFU Ausbildung entspricht diesen Standards und kann sich mit den Kompetenzen, die unsere Abgänger*innen aufweisen, überall sehen lassen.
Sehr verkürzt beschrieben, geht die Systemische Therapie von der Theorie aus, dass Probleme grundsätzlich in Beziehungszusammenhängen und somit kommunikativ entstehen sowie aufrechterhalten werden. Diese interaktiven Prozesse erzeugen in der betroffenen Person Ideen über sich selber und andere, die letztlich auch Leid verursachen können, die Veränderungen bzw. Weiterentwicklung und positive soziale Interaktionen fördern oder auch hintanhalten. Lösungen werden in wertschätzender Haltung gegenüber allen Beteiligten im sozialen Umfeld durch das Aufspüren von Verstehensprozessen, Ressourcen, Narrativen, Lösungen und gesellschaftlichen Diskursen in unterschiedlichen Settings (Einzel-, Paar-, Familientherapie) gesucht, ge- und erfunden.
Zur Anwendung kommen vielfältige systemische und vor allem zirkuläre Fragetechniken sowie systemische Methoden des Narrativen Arbeitens, der Hypnotherapie, des Externalisierens, des Reflektierens, der Verstörung, der Lösungsorientierung, des selbstreflexiven Dialogs, des Einsatzes des „Reflecting Teams“ oder der Outsider Witness Group, die Arbeit mit visualisierenden Techniken wie Familienskulpturen und Aufstellungen, die Verschreibung von „Hausaufgaben“, Abschlussinterventionen oder Rituale sowie die therapeutische Arbeit mit Metaphern u.v.m.. Dabei spielt insgesamt die konstruktivistisch / konstruktionistische Haltung der systemischen Psychotherapeut*in eine wesentliche Rolle.
Darüber hinaus werden viele Techniken vermittelt, mit größeren Systemen therapeutisch hilfreich zu werden – Paartherapie, Familientherapie, Gruppentherapie, Kindertherapien in Anwesenheit von Bezugspersonen u.v.m. Diese Techniken helfen das Miteinander von Menschen und deren Bedürfnisse in den Fokus zu stellen, denn bekanntlich ist die Summe der Teile anders als das „Ganze“ und bedarf anderer Theorien und Interventionen, die auch gelehrt werden.
Lehrtherapeut*innen, Supervisor*innen & Lehrende
Lehrtherapeut*innen, Supervisor*innen & Lehrende
In unserer Selbstbeschreibung sind wir Folgendes: Ein aktives, interessiertes, neugieriges, humorvolles, wissbegieriges vom Lebensalter gut gemischtes Lehrtherapeut*innen-Team (von Ende 30ig bis Mitte 70ig), das den „Spirit“ der Systemischen Familientherapie, das damit verbundene Menschenbild und die zugrunde liegenden, erkenntnistheoretischen und systemtheoretischen Theorien nicht nur versucht in der Arbeit mit Klient*innen/Patient*innen zu leben, sondern auch in dieser Art und Weise an junge Ausbildungskolleg*innen lebendig und praxisnah vermitteln will. Jeder/jede Lehrtherapeut*in ist einerseits eine „Allrounder*in“ im systemischen Tun, hat aber auch seine/ihre Steckenpferde und Spezialgebiet. In der Summe können wir die Theorie- und Methodenvielfalt durch das Lehrtherapeut*innen-Team für die Studierenden gut abbilden: ein bunter Blumenstrauß an fachlicher Vielfalt und viel Platz für menschliche Individualität.
Neben dem Koordinationsteam werden Sie folgende Lehrtherapeut*innen im Zuge des Studiums bzw. im Wahlpflichtfach Systemische Therapie kennenlernen. Sie werden auch zu Mentor*innen und guten Wegbegleiter*innen in der Profilierung zur Psychotherapeut*in. Natürlich laden wir auch immer wieder themenspezifisch nationale und internationale Gastreferent*innen ein. Engere Kooperationen gibt es mit der SFU Ljubljana und VID in Oslo.
Für die 80 Stunden Einzelselbsterfahrung können auch Elfriede Feichtinger, Herbert Gröger, Katharina Hinsch, Michaela Mühl oder andere Lehrtherapeut*innen der ÖAS, ÖAGG oder LASF für einen Teil oder alle 80 Stunden ausgesucht werden.
Univ.-Doz.in Dr.in Corina Ahlers
Systemische Therapeutin
Dozentin, Lektorin, Lehrtherapeutin, Supervisorin
Spezialisierung: Trennung und Patchwork, Forschung im Bereich der Transkription und Interpretation von Psychotherapiegesprächen
CV Corina Ahlers (PDF)
mail@corina-ahlers.at
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Mag.a Saskia Drennig
Systemische Therapeutin
Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin (Systemische Therapie), Lehrtherapeutin für Systemische Therapie, Skills-Trainerin, Weiterbildung in Traumatherapie, Zertifikat für Säuglings-, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
saskia@drennig.com
„Jeder Mensch erfindet sich früher oder später eine Geschichte, die er für sein Leben hält.“ (Max Frisch)
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Elfriede Feichtinger, MSc
Systemische Therapeutin
Supervisorin, Sexualtherapeutin, Partielle Lehrtherapeutin für ELSE
Spezialisierung: Einbeziehung des Körpers in die systemische Therapie. Wichtig dabei ist mir die Prozess- und Ressourcenorientierung.
elffeichtinger@gmail.com
„Systemische Therapie braucht eine besonnene Haltung des Zuhörens und Verstehens.“
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Dr. Herbert Gröger
Systemischer Therapeut
Lehrbeauftragter für Einzellehrselbsterfahrung (ELSE), Supervisor, Coach, Kommunikationstrainer
Spezialisierung: Herausforderungen und Konflikte in privaten und beruflichen Beziehungen, Familiendynamiken, Vereinbarkeit von Berufs- und Familienarbeit, Burnout-Behandlung und -Prävention, interkulturelle Kommunikation, Umgang mit Veränderungen und Lebenskrisen
CV Herbert Gröger (PDF)
groeger@systemischepsychotherapie.wien
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Mag.a Katharina Hinsch
Systemische Therapeutin
Psychologin, klinische Sexologin, Lektorin
Schwerpunkte: Beziehungen, Beziehungswelten, Überforderung und Stress, Gesundheit in und um uns, Körper, Stimme, Sexualität, Achtsamkeit, Erkundung der Zusammenhänge zwischen inneren und äußeren Prozessen und Umständen, Überraschungen des Entfaltens, Schönheit des Seins.
kati@hinsch.at
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MMag.a Barbara Höllrigl, MSc.
Systemische Therapeutin
Lehrtherapeutin, Lektorin
Spezialisierung: Angststörungen, Trauer/Tod/Verlust/Sinn, Familien- und Strukturaufstellungen
CV Barbara Hoellrigl (PDF)
mail@barbarahoellrigl.at
„Die Dekonstruktion hinderlicher/belastender „Realitäten“, dass die Dinge ihr Aussehen verändern, wenn wir beginnen anders hinzusehen, lässt uns Freiheit erleben – sowohl in der inneren, als auch in der äußeren Beziehungsgestaltung. Getragen von Wertschätzung, Humor und Neugierde lasse ich mich von meinem kontext- und ressourcenorientierten Blick leiten, um in einem dialogischen Prozess gemeinsam neue Sichtweisen zu entwickeln.“
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Mag. Alexander Jäger-Waldau (ehem. Dergovics)
Systemischer Therapeut
Lektor, Lehrtherapeut
Spezialisierung: Hypnosystemischer Ansatz, Schwerpunkte: Depression, Angst, Psychosomatik
CV Alexander Jäger-Waldau (PDF)
mail@alexander-dergovics.at
„Therapie ist zieldienliche Erfahrung. Das Verständnis von sich selbst in Beziehung zu äußeren und inneren Systemen nutzen um hilfreiche Lösungsprozesse anzuregen.“ „Therapy is often a matter of tipping the first domino.“ (Milton H. Erickson)
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Mag.a med.vet. Mag.a pth. Katharina Janowitz
Systemische Therapeutin
Lektorin, Lehrtherapeutin
CV Katharina Janowitz (PDF)
katharina.janowitz@chello.at
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Dr.in pth. Lisa Knotzer
Systemische Therapeutin
Mediatorin, Lehrtherapeutin
praxis@lisaknotzer.at
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Mag.a Michaela Leon
Systemische Therapeutin
Lehrtherapeutin
CV Michaela Leon (PDF)
Michaela.leon@leonlaw.at
„Systemische Therapie hilft, wirksame Handlungsstrategien für aktuelle und andauernde Herausforderungen zu entwickeln. Es ermöglicht, die eigenen Prioritäten zu erkennen, ungenutzte Potentiale zu entdecken und erfolgreich einzusetzen.“
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Mag.a Silke Ortner
Systemische Therapeutin
Lehrtherapeutin
silke.ortner@sfu.ac.at
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Mag. Dr. Imre Marton Reményi, MAS MSc
Systemischer Therapeut
Lektor, Lehrtherapeut
CV Imre Marton Remenyi (PDF)
office@remenyi.at
„Die Systemische Therapie ist der Schlüssel zur selbst bestimmten eigenen Entwicklung für ein erfülltes Leben.“
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Andrea Schmid
Systemische Therapeutin
Lehrtherapeutin
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Mag. Christopher Uitz
Systemischer Therapeut
Psychotherapeut, Lehrtherapeut, Psychologe, Supervisor
mag.chris_uitz@hotmail.com
Psychotherapie sehe ich grundlegend als Gespräch in einem neutralen Rahmen, in dem reflektiert, betrachtet, ausprobiert werden kann, um für das eigene Leben gewinnbringende Ansätze generieren zu können…. Außerdem: „In diesem Leben ist jeder mutig, der nicht aufgibt.“ ( Paul Mc Cartney)
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Hedwig Wagner, Dipl. Sozialarbeiterin
Systemische Therapeutin
Supervisorin
Spezialisierung: Krisenintervention, Sexualtherapie, Supervision
CV Hedwig Wagner (PDF)
hedwig.wagner@chello.at
„Systemische Familientherapie hat den Fokus auf Interaktionen und Kommunikation, die respektvolle Unterstützung der Klienten bei der Erreichung machbarer Ziele hat Vorrang.“
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Mag. pth. Wolfgang Werzowa BSc.
Systemischer Therapeut
Lektor, Lehrtherapeut in Ausbildung
wolfgang@werzowa.at
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Koordinationsteam des WPF Systemische Familientherapie
Koordinationsteam des WPF Systemische Familientherapie
Dr.in Gerda Mehta
Systemische Therapeutin
Lektorin, Supervisorin, Lehrtherapeutin
Schwerpunkte: Grundlagentheorie, Psychotherapeutische systemische Haltung und deren konkrete Umsetzung. Spezialisierung: vor allem Prozessorientierung und (De)konstruktion des Problematischen, Unterstützung, dass jede/jeder ihren/seinen eigenen Weg finden und beschreiten kann, im eigenen Tempo usw. – sowohl Klient*innen, Gruppen- und Familienteilnehmer*innen, Teams und Student*innen. Vor allem das Dazwischen, die Rahmensetzungen von Prozessen, damit Menschen gemeinsam gestalten können und sich weiter entfalten können, ist ihr wichtig.
E-mail: mehta@aon.at
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Univ.-Prof.in Dr.in Jutta Fiegl
E-mail: jutta.fiegl@sfu.ac.at
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Robert Koch, MSc
Systemischer Therapeut
Lektor, Lehrtherapeut, Systemische Familientherapie, Supervisor
CV Robert Koch (PDF)
psychotherapie.koch@me.com
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Informationen zum WPF Systemische Familientherapie – Wie läuft die Ausbildung?
Informationen zum WPF Systemische Familientherapie – Wie läuft die Ausbildung?
Das SF-Wahlpflichtfach bzw. die fachspezifische Ausbildung umfasst folgende Schritte bzw. Erfordernisse:
Prinzipiell ist die Ausbildung in 2 Abschnitte gegliedert und zwar in einem „ersten“ und „zweiten“ fachspezifischen Abschnitt. Sie erhalten ein Studienbuch, das Ihnen bezüglich der Anforderungen im Verlauf Ihres Studiums Orientierung gibt für das, was hinter Ihnen liegt und noch vor Ihnen auf Ihren eigenen Lernprozess wartet. Ein Semesterplan vermittelt Ihnen die konkreten Termine, Inhalte und Lehrenden.
Der „erste“ Abschnitt umfasst den Semesterzeitraum von B5 sowie B6 im SFU-Studium. Dabei ist mindestens die Hälfte aller Erfordernisse zu leisten – außer Supervision und die psychotherapeutische Arbeit. Der „zweite“ Abschnitt beginnt mit dem Zeitpunkt ab dem Ihnen der Status „in Ausbildung unter Supervision“ durch das WPF verliehen wird. Dieser zweite Abschnitt deckt sich zumeist mit dem Semester M1-M2.
Insgesamt sind über beide Abschnitte folgende Inhalte und Ausbildungsstunden zu absolvieren:
- Persönlichkeitsentwicklung: mindestens 220h
(Einzelselbsterfahrung: 80h und Gruppenselbsterfahrung: 140h)
100 Stunden sind im SFU-Studienplan integriert, werden über die SFU organisiert und sind in den Studiengebühren enthalten. Selbst extern zu organisieren und separat zu bezahlen sind 40h Gruppen- und 80h Einzelselbsterfahrung (für beide extern zu organisierende Teile kommen nur in Österreich anerkanntesystemische Lehrtherapeut*innen in Frage). Für alle Selbsterfahrungsseminare gilt 100% Anwesenheitspflicht. - Praktikum: 550h
Davon sind mind. 150 Stunden an einer „facheinschlägigen“ Einrichtung des Gesundheitswesens, innerhalb eines Jahres zu absolvieren. Bis zum Status braucht es 367 Stunden Praktikum. - Theorien / Methoden: mindestens 390h
Diese werden in 15-stündigen Seminaren an Wochenenden (Fr. 16.00-20.00 und Sa. 9.00-18.00 Uhr) bzw. in B5 und B6 als Literaturseminare (wöchentlich an einem Wochentag – 17.00 bis 20.00) angeboten. Im internationalen Programm sind die Lehrveranstaltungen an Wochentagen angesetzt. Es gilt ebenfalls Anwesenheitspflicht. Sie benötigen 200 Theoriestunden, um den Status „Psychotherapeut*in in Ausbildung unter Supervision“ zu erwerben, damit Sie an der Ambulanz in die „Praxis“ einsteigen können.
Der Rest der Theorieseminare wird im sog. „zweiten“ Fachspezifikumsabschnitt“ während der M1-M4 Studienplanzeit absolviert. Dabei können Sie aus dem Angebot eine Auswahl treffen, in welche Seminare Sie sich vertiefen wollen.
- Praktikumsreflexion: 30h
Diese 30 Stunden werden nach Bedarf parallel zum Praktikum, z.B. in offenen Dienstags-SV-Gruppen bei Jutta Fiegl, Gerda Mehta, Christopher Uitz oder Hedi Wagner absolviert. - Praxis: 630h Praxis
Praxis bedeutet hier die selbständig durchgeführte psychotherapeutische Behandlung von Patient*innen in Ausbildung unter Supervision. Die Zulassung für die praktische Tätigkeit bzw. dem „Status“ erfolgt in schriftlicher Form durch die Leitung des Wahlpflichtfaches nach einem persönlichen Gespräch mit dem/r Studierenden. Zunächst arbeiten Sie an der SFU-Ambulanz zumindest 100h mit, können aber auch parallel dazu eine eigene Praxis gründen oder sich um eine Anstellung als Psychotherapeut*in umschauen.
Zur Erteilung des Status „Psychotherapeut*in in Ausbildung unter Supervision“ braucht es:
- mindestens 110h Persönlichkeitsentwicklung, wobei die Hälfte der Einzelselbsterfahrung (=40h) absolviert sein muss.
- 200h Theorien / Methoden
- einen Großteil der Praktika (mindestens 367h)
- einen Großteil der Praktikumsreflexion (mind. 20h)
- das Bakkalaureat
- positive Beurteilung der beiden ersten Semesterarbeiten und der 2 Literaturarbeiten seitens der Lehrgangsleitung
Die Voraussetzungen zur Erlaubnis für die Mitarbeit in der SFU-Ambulanz, die frühestens nach dem 1. Jahr gegeben werden kann, braucht es
- Status „in Ausbildung unter Supervision“
- Zumindest eine Stunde Mitarbeit als Co-Therapeut*in bei Gerda Mehta oder Michaela Leon in der Ambulanz
- Abschluss des Bakkalaureats
Sie müssen bis zur Eintragung regelmäßig in Supervision bei SF Lehrtherapeut*innen sein und jede geleistete psychotherapeutische Einheit protokollieren sowie die Pflichtdokumentation regelmäßig erledigen, die auch nach der Eintragung als Teil der psychotherapeutischen Tätigkeit zu tun ist. Diese ist den Supervisor*innen regelmäßig vorzuweisen. Eine längere Pausierung der psth. Tätigkeit muss gemeldet werden.
- Praxissupervision: 220h
Sie erfolgt in Form von Gruppensupervisionen bzw. Videoanalysen und ist zur Praxis begleitend fortlaufend gesetzlich verpflichtend in der SFU bei den im Curriculum vorgesehenen Supervisor*innen in Anspruch zu nehmen. - Jährliche Screenings und Semesternachweise
Zur Semesterevaluation dienen zum jetzigen Zeitpunkt:
- Im 1. Semester eine schriftliche Arbeit:
Meine Auseinandersetzung mit der Systemischen Perspektive (ca. 10-15 Seiten) - Am Ende des 2. Semesters:
Meine Auseinandersetzung mit der systemischen Arbeitsweise (ca. 10-15 Seiten) - Zur Evaluation der Veranstaltung „Literaturarbeit“ dient die Präsentation der ausgewählten Literatur und die schriftliche Unterlage der Student*in.
- In den weiteren Semestern dient zur Beurteilung der „Semesterleistung“ eine eigenständig durchgeführte Psychotherapie (Verlauf) und die dazugehörige Fallanalyse, die jeweils am Ende eines Semesters abgegeben werden muss (ca.10 Seiten).
Am Ende eines jedes Studienjahres gibt es Screening-Gespräche mit den Lehrgangsverantwortlichen, die die Möglichkeit zur Reflexion über das Erreichte und noch Offene, gegenseitiges Feedback und vor allem einen Austausch zwischen Student*innen und Lehrgangsverantwortlichen bieten. Dazu muss die schriftliche Semesterarbeit bereits vorliegen.
Voraussetzungen um das Zertifikat Systemische Therapie zu erhalten, mit dem Sie beim Bundesministerium ansuchen können, um auf die Liste der Psychotherapeut*innen gelistet zu sein (Berufsberechtigung) :
- Magister-Abschluss, bzw eine Theorieabhandlung über ein systemisches Thema in Form eines Fachjournalartikels (ca. 20 Seiten)
- Positive Absolvierung aller Ausbildungselemente, die das Studienbuch vorsieht. Dazu gehört auch die Erfüllung von 2 Video/Audioanalysen bzw. Transskripte, und für jedes Semester im Status eine positiv beurteilte Fallreflexion von ca. 10 Seiten.
- Ein vollständig ausgefülltes Studienbuch mit den jeweiligen Unterschriften der Lehrenden
- Vorweisen der 630 Protokolle zur selbständigen Arbeit als Psychotherapeut*in
Kosten
Kosten
Gebühr für das Fachspezifikum pro Semester: 5.919 €
Kosten für Zulassung & Aufnahme: 550 €
Kontakt Finanzwesen und Controlling:
Mail: ptw-accounting@sfu.ac.at
Tel: +43 1 798 40 98 304
Öffnungs- und Telefonzeiten: Mo-Do: 10:00 – 15:00 / Fr: 10:00 – 15:00 (freitags ausschließlich telefonisch erreichbar)
Adresse: Freudplatz 1, 3. Stock, Zimmer 3002
- Weiter zu den Zahlungsmodalitäten
Anmeldung und Zulassung zum WPF Systemische Familientherapie
Anmeldung und Zulassung zum WPF Systemische Familientherapie
Sie benötigen:
- Matura, nostrifizierte Matura oder Studienberechtigung
- Abschlusszeugnis des Propädeutikums – ohne Propädeutikums-Zeugnis ist eine Zulassung ins WPF nicht möglich!
- zwei Zulassungsinterviews mit der Lehrgangsleitung (derzeit mit Prof. Fiegl und Dr. Mehta)
- ein Auswahlseminar
- positive Beurteilung in der Aufnahmekommission