Gender Study-Group


WICHTIG: „Die GSG trifft sich am Mi, 16.05.2018 um 18.15 in der Galerie Krinzinger, 1010 Wien, Seilerstätte 16. »» Besuch der Abramovic- Ausstellung.“


Liebe Studierende,

ich darf Sie wieder auf den Beginn der GenderStudyGroup aufmerksam machen:

Termine Sommersemester 2018
Mi, 14.02.2018
◊ Frauentagsmatinee: So, 11.03.2018
◊ Mi, 14.03.2018, Mi, 11.04.2018, Mi, 16.05.2018, Mi, 13.06.2018
Mittwochs jeweils von 18:00-20:30h

Das Sommersemester 2018 widmet sich dem Thema

Erotik und Sinnlichkeit – Kunst und Körper

In den kommenden Seminaren wollen wir uns in unterschiedlicher Weise dem Thema Erotik annähern.

14.3.2018 – Zum Einstieg in das Thema wenden wir uns der sinnlichen Körperarbeit von Kaouthar Darmoni zu. Kaouthar Darmoni coacht Frauen in Führungspositionen in Unternehmen und Politik. Ins Zentrum ihres Trainings stellt sie einen körperbewussten, sinnlichen Umgang mit dem eigenen „Erotic Capital“, dessen Grundlagen in jahrtausendealten Bauchtanzbewegungen und im Wissen um archetypischen Gottheiten fussen.Die Kollegin Herzinger wird anhand von Videos und Inputs in den Abend einführen. U.a. sollen Fragen diskutiert werden: Gibt es einen Unterschied zwischen sinnlich und sexuell? Darf eine Frau ihren Körper einsetzen, um ihre Ziele zu erreichen? Was können westliche Frauen von alten orientalischen Traditionen lernen?

Weiters werden wir uns mit Fachtexten breiten Inhalts beschäftigen. Je nach Interesse der GSG-TeilnehmerInnen werden wir triebtheoretische Begriffe wie Freud´s „Eros und Thanatos“ oder D. Manns Überlegungen von Psychotherapie als erotische Beziehungsform diskutieren.

Ebenso wollen wir Arbeiten der Performancekünstlerin Marina Abramovic ansehen und psychoanalytisch besprechen. Wenn Erotik als Kunstform eingesetzt wird, was wird damit transportiert? Welche geschlechtsspezifischen oder -auflösenden Aspekte sprechen an, stossen ab,…?

Literatur:
Pechriggl_Eros.pdf
Mann_erotische Übertragung.pdf
Mann_erotische Subjektivität_d_Therapeuten.pdf

Mann_erotische Gegenübertragung.pdf

Die Teilnahme an der GSG ist für alle Studierenden der SFU möglich, unabhängig vom jeweiligen Studiensemester oder Wahlpflichtfach. Forschungspunkte werden vergeben.
Die GSG wird als interaktives Seminar geführt, d.h. dass gemeinsam Texte gelesen und diskutiert werden, Veranstaltungen besucht werden, Teile von eigenen wissenschaftlichen Arbeiten vorgestellt werden können und vieles mehr.

Weitere Termine finden Sie auch online im PTW-Vorlesungsverzeichnis.

Ich freue mich auf Ihr Kommen,
Dr.in Anita Dietrich-Neunkirchner
Leiterin der GSG – Lektorin PA

 



Vergangene Veranstaltungen

Thema WS 2018:  Kulturen verstehen (wollen)?

In diesem Semester werden weiterhin Migrationsthemen unter einem gendersensiblen Blickwinkel betrachtet. Der Schwerpunkt liegt im Verstehen wollen (anderer) Kulturen. Der psychoanalytische Zugang – als Lehre vom Unbewussten mit ihrem kulturanalytischen und politischen Potential – wird als Methode gewählt.

Wir werden versuchen kulturelle Codes zu entschlüsseln die psychodynamisch im Individuum als auch in der Großgruppe verhandelt werden. Dabei müssen unterschiedliche Bedingungen der Sozialisation, Religion und des Geschlechterverhältnisses mitbedacht werden. Anhand von Fachliteratur, einem Dissertationsprojekt und Gesprächsprotokollen können unterschiedliche Themen beleuchtet werden, wie etwa:

  • die Entstehung des WIR – Gefühls
  • Bedingungen der inneren und äußeren Aneignung von Kultur
  • Frauenbilder im Kulturvergleich – was ist eigentlich feministisch?
  • ausgewählte Stellen aus der Bibel und dem Koran im Vergleich
  • eine tiefenhermeneutische Auswertung eines Nationalratsprotokolls zum Thema Flüchtlinge
  • Vamik Volkans Konzept der Großgruppen-Identität um nationale, ethnische und religiöse Konflikten besser verstehen zu können.

Texte:
Volkan – Innere Welt eines Führers.pdf
Volkan – Großgruppenidentität.pdf
Freud – Familienroman.pdf
Freud – Fas Unheimliche.pdf
Kakar – Klinische Arbeit.pdf
Kakar – Kultur und Psychoanalyse persoenliche Reise.pdf


Thema SS 2017: Migration – Überlegungen zu Heimat, Fremdheit & kultureller Vielfalt

Die aktuellen Flüchtlingsströme und Asylsuchenden verunsichern die Mehrheitsbevölkerung in ihrem Umgang mit Minderheiten. Die Akzeptanz eine kulturelle Vielfalt als gesellschaftliche Bereicherung anzusehen, droht zu kippen. Ausgehend von psa. Ansätzen sollen die damit einhergehenden Ängste, Projektionen und narzisstischen Identifizierungen diskutiert werden. Genderspezifischen Fragestellungen, die sich anhand der „Burka-Diskussion“ oder der „Radikalisierung männlicher Muslime“ eröffnen, sollen ebenfalls beleuchtet werden.

Texte:
Korchide_Maennerbild des Koran_ZEIT.pdf
Mazarweh_PSA als Revolution_Standard.pdf
Mazarweh_Voller Hass auf das sadistische UeberIch_TAZ.pdf
E.Heinemann_Maennlichkeit_Migration_Gewalt.pdf
Volkan_Identitiaetsverlust_Migration.pdf
Freud_das Unheimliche.pdf
Dietrich-Neunkirchner_Hijab und Burka.pdf