Universitätslehrgang Kunsttherapie (Master of Arts)

Der Universitätslehrgang ›Kunsttherapie‹ an der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien wird berufsbegleitend, freitags und samstags, angeboten und dauert 4 (Abschluss Akademisches Zertifikat) bzw. 5 Semester (Abschluss Master of Arts, MA).

Was ist Kunsttherapie?

Die Kunsttherapie ist ein eigenständiges Therapieverfahren im sozial-präventiven und rehabilitativen, sowie im klinisch-psychologischen und im psychotherapeutischen Bereich.

Das Verfahren sucht eine innerpsychische Erlebnisform in einem bildnerischen Medium, beispielsweise einem Bild, einer Plastik und*oder einer Grafik zu spiegeln und macht es möglich, methodisch-interventorisch Erlebnis- und soziale Ausdrucksformen anders, neu- und umzuorientieren.

An wen richtet sich der Universitätslehrgang Kunsttherapie?

Der viersemestrige, akademisch zertifizierte und nach dem fünften Semester mit einem Master of Arts abschließende Universitätslehrgang für Kunsttherapie an der SFU Wien ist berufsbegleitend und adressiert an Sozialarbeiter*innen, Sozial-, Sonder- und Heilpädagog*innen, Mitarbeiter*innen in sozialpsychiatrischen Diensten, Lebens- und Sozialberater*innen, als auch an Künstler*innen und Bildnerische Erzieher*innen, und an pflegerische und klinische Berufe, wie beispielsweise Animationspflegepersonal und gerontopsychiatrische Berufe.

Der Studiengang will künstlerisch-therapeutisches Know-how in klinisch-rehabilitative Felder bringen, spricht also auch Ergo- und Arbeitstherapeut*innen an; versteht sich jedoch keinesfalls konkurrierend, eher komplementär und kooperierend mit den ergo-und psychotherapeutischen, wie auch sozialpsychiatrischen Berufen.

Inhalte und Schwerpunkte

Da wo Lebensschicksale in Einbahnstraßen geraten sind, ist bzw. bleibt oft nur das Bild, welches symptomatisch und symbolhaft wegweisend ist. Die SFU bietet den Lehrgang auf wissenschaftlicher Grundlage unter praxisorientierten Gesichtspunkten an, was hier heißt, die Hintergründe der gestörten bzw. stornierten Lebensmuster und -Bilder zu erarbeiten und diese mit bildnerisch-praktischen Methoden zugänglich zu machen.

Neurobiologische und -genetische, psychosoziale und psychomotorische Grundlagen werden folglich im Studiengang erarbeitet, um in sozial- und heilpädagogischen, akut-, rehabilitativ- und ambulant-klinischen Berufsfeldern eingesetzt zu werden, d.h. zunächst in intensivem Behandlungszusammenhang unter Supervision erkundet zu werden.

Hoher Praxisbezug

Die Student*innen werden von Anfang an mit der klinisch-rehabilitativen Praxis in Kontakt gebracht und praxisnah in diesem Prozess supervidiert, d.h. begleitet. Gleichzeitig werden sie theoretisch in den Grundlagen der praxisanfälligen Probleme geschult. Gedacht ist also ein lückenloses Praxis-Supervisions-Theorie-Angebot, das praktisch, theoretisch und selbstreflexiv einführt.

Das Studium wird kontinuierlich von einer künstlerischen, material-ästhetisch-orientierten Arbeit begleitet, die als fundamental in dem geschilderten Prozess betrachtet wird und sich durchaus als ein Handwerk versteht, das gelernt sein will.

Die Sigmund Freud PrivatUniversität erhofft sich von ihrem Angebot eine Intensivierung der künstlerisch, psychotherapeutisch und bildnerisch praktisch-orientierten Kunsttherapie in Österreich.

Abschluss / Zertifikat

4 Semester: akademische*r Kunsttherapeutin*Kunsttherapeut
5 Semester: Master of Arts, MA (akkreditiert)

Curriculum

Curriculum für den fünfsemestrigen Master-Studienlehrgang:
Curriculum_gültig ab WiSe 2018_19.pdf

Beginn

» Beginn des Lehrgangs jeweils im Wintersemester (Anfang Oktober)

Kosten

4 Semester, mit Abschluss akademische*r Kunsttherapeutin*Kunsttherapeut:
gesamt € 10.560,- oder im Semester € 2.640,- oder € 440,- im Monat (zzgl. 2 % Bearbeitungsgebühr)

5 Semester, mit Abschluss Master of Arts:
gesamt € 13.200,- oder im Semester € 2.640,- oder € 440,- im Monat (zzgl. 2 % Bearbeitungsgebühr)

» Eine Aufnahmegebühr in Höhe von € 480,- ist zum Zeitpunkt der Inskription zu entrichten.

Download

Folder Kunsttherapie.pdf
Basisliteratur.pdf
Der Kunsttherapeut Karl Heinz Menzen im Interview.pdf