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PTW | Neue Publikation: Studie zu zwischenmenschlichen Fähigkeiten in der Psychotherapieausbildung startet im Herbst

Eine aktuelle wissenschaftliche Publikation des Instituts für Ausbildungsforschung ist der Auftakt einer Studie, die einer zentralen Fragestellung der Psychotherapieforschung nachgeht:

Werden zwischenmenschliche Fähigkeiten, die für den Therapieerfolg bedeutsam sind, spezifisch in der Psychotherapieausbildung entwickelt – oder finden sich vergleichbare Kompetenzniveaus auch in anderen Ausbildungskontexten?

Verglichen werden dafür Studierende der Psychotherapiewissenschaft mit Studierenden der Pflegewissenschaft, des Lehramts und MINT-Fächern wie Physik– jeweils zu Studienbeginn, am Ende des Bachelorstudiums und am Ende des Masterstudiums.

Die Studie untersucht damit erstmals systematisch, ob sich zwischenmenschliche Fähigkeiten im Verlauf einer Psychotherapieausbildung anders entwickeln als in anderen Studienrichtungen. Die Ergebnisse sollen helfen zu verstehen, welche Rolle Ausbildung, Vorerfahrungen und allgemeine Entwicklungsprozesse beim Erwerb psychotherapeutischer Kompetenzen spielen.

Die Studie startet im Herbst und trifft damit einen besonders relevanten Zeitpunkt:
Mit dem neuen Psychotherapiegesetz wird die Ausbildungsstruktur in Österreich derzeit grundlegend reformiert. Gerade jetzt stellt sich die Frage, inwiefern ein Psychotherapiestudium für die Ausbildung zwischenmenschlicher Kompetenzen notwendig ist. Die Studie kann hierzu erstmals fundierte empirische Antworten liefern.

Kontakt für Rückfragen:
Univ.-Prof.in Priv.-Doz.in Dr.in Andrea Jesser
andrea.jesser@sfu.ac.at


 


16. Juli 2026

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