PTW | MANN MACHT KUNST: Über Gewalt in der Kunst und die Macht der Museen
Ende Jänner 2026 wurde das Dokumentarfilmprojekt MANN MACHT KUNST von Elisabeth Schäfer (Fakultät für Psychotherapiewissenschaft) in Zusammenarbeit mit dem Kollektiv MATHILDA gestartet. Das Projekt wird durch das Filmförderprogramm des BMKÖS, das ÖFI-ORF Film-/Fernsehabkommen, die Kunst- und Kulturförderung des Landes Niederösterreich sowie durch die Stadt Wien gefördert.
Themen und Fragestellungen
Der Dokumentarfilm widmet sich zentralen gesellschaftlichen Fragen:
- Wie gehen wir heute mit Kunstwerken um, die aus gewaltvollen Kontexten hervorgegangen sind?
- Gibt es eine Faszination für diese Gewalt – bei Künstler*innen, Museen oder dem Publikum?
- Welche Verantwortung tragen Institutionen, und welche Rolle können Museen als Instrumente von Macht einnehmen?
Anhand einer Collage aus Materialien aus unterschiedlichen Zeiten erkundet der Film Orte des Entdeckens, Handelns und der Gewalt neu und verwandelt sie in Räume der Begegnung, des Dialogs und gesellschaftlicher Reflexion. Auf diese Weise wird der Dokumentarfilm zu einem imaginierten Ort des Aushandelns, der jene Leerstellen sichtbar macht, die in rechtlichen, gesellschaftlichen und institutionellen Zusammenhängen bislang weitgehend unbeachtet geblieben sind.
Gesellschaftliche Relevanz und Outreach
Das Projekt zeigt beispielhaft, wie Forschung an der SFU Wien kreativ in gesellschaftliche Diskurse eingebracht werden kann – ein Beispiel gelungener Third-Mission-Aktivitäten.
https://aboutmathilda.com/about
24. März 2026