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Neue Publikation in Health: Funktionalität als Bewältigungsstrategie im Gesundheitswesen während der COVID-19-Pandemie

Ein neues Paper aus einer fakultätsübergreifenden Zusammenarbeit der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien (Psychotherapiewissenschaft, Medizin und Psychologie) wurde im Journal Health: An Interdisciplinary Journal for the Social Study of Health, Illness and Medicine veröffentlicht.

Der Artikel mit dem Titel “Functionality as defence: A deep-structure hermeneutic study of institutional coping and professional identity during the COVID-19 pandemic” untersucht, wie Gesundheitsfachkräfte auf COVID-19-Stationen psychosoziale Belastungen während der Pandemie erlebt und bewältigt haben.

Auf Basis einer tiefenhermeneutischen Analyse von qualitativen Interviews zeigt die Studie eine zentrale paradoxe Dynamik: Die Aufrechterhaltung von Funktionalität ermöglichte Stabilität und Handlungsfähigkeit, ging jedoch zugleich mit einer Unterdrückung emotionaler Bedürfnisse einher.

Als theoretisch fundierte Implikation wird das Konzept von „Räumen des Nicht-Funktionierens“ (spaces of non-functioning) vorgeschlagen – geschützte Kontexte, in denen eine temporäre Entlastung von Leistungsanforderungen möglich ist, ohne die professionelle Identität zu gefährden.

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