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Institut für transkulturelle und historische Forschung

Das Institut für transkulturelle und historische Forschung beschäftigt sich mit:

  • inter- und transkulturellen sowie postkolonialen Fragestellungen
    Schwerpunkte: Ethnopsychoanalyse; Migration; Globalisierung
  • mentalitätsgeschichtlichen, kulturwissenschaftlichen und philosophischen Grundlagen der Psychotherapiewissenschaft
    Schwerpunkte: Annales-Schule; Radikale Aufklärung; Vorurteilsforschung
  • der Geschichte der Psychotherapie
    Schwerpunkte: Vertreibung der jüdischen Psychoanalytiker aus Wien und Berlin 1933 – 1938; Nachkriegsgeschichte der Psychoanalyse und Psychotherapie in Österreich (Arbeitstitel des geplanten Forschungsprojekts: „Psychoanalyse als Erinnerungsarbeit“)

Leitung: Univ.-Prof. Dr. Stephan Steiner, E-Mail

Veranstaltungen

Jour fixe des Instituts für transkulturelle & historische Forschung

Information demnächst verfügbar…

Ausgewählte Forschungsprojekte

Die Psychoanalyse in Österreich – im Schatten der Shoah

Ausgehend von der Tatsache, dass die Shoah einen dramatischen Bruch in der theoretischen, klinischen und institutionellen Entwicklung der Psychoanalyse in Österreich verursacht hat, soll herausgearbeitet werden, wie sich dieser Bruch bis heute auf den psychoanalytischen Diskurs in Österreich auswirkt und inwiefern in den psychoanalytischen Institutionen daran (nicht) erinnert wird.

Dabei sollen einerseits die erzwungene Flucht der jüdischen PsychoanalytikerInnen in den 1930er Jahren und ihre Folgen analysiert werden, andererseits die Psychoanalyse der Nachkriegszeit bis hin zu ihrer gegenwärtigen Situation in Österreich auf diese Frage hin untersucht werden. Das hier beschriebene Projekt zielt darauf ab, einen Beitrag zur Erinnerungsarbeit in einem Themenbereich zu leisten.

Kontakt

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