Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie hat sowohl die Behandlung psychischer Störungen im Kindes- und Jugendalter zum Auftrag als auch primär- und sekundärpräventive Aufgaben im Dienste der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu erfüllen.

Dazu gehören auch Problemfelder der Elternschaft und des außerfamiliären pädagogischen und sozialen Umfeldes von Kindern und Jugendlichen. Der prägende Charakter des Kindes- und Jugendalters für die Entwicklung der Persönlichkeit verleiht der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie essentielle Bedeutung für die psychische Gesundheit im Erwachsenenalter.

Das Institut für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie widmet sich der Weiterbildung und der Forschung in allen Auftragsfeldern der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie.

Der Universitätslehrgang „Säuglings-, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie“  vermittelt die für die psychotherapeutische Arbeit mit Säuglingen, Kindern und Jugendlichen theoretischen und praktischen Kenntniserfordernisse.

Forschungsschwerpunkte sind die Entwicklungsforschung, interdisziplinäre Forschung zu Pädagogik und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Fragestellungen der klinischen Forschung sowie Forschungsarbeiten zu den Neuen Medien in ihrer Bedeutung für die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie.

Leitung: Univ.-Prof. Dr. Brigitte Sindelar