Forschungsprojekte

„Zukunftsforschung & Psychodynamik“: In diesem Forschungs- und Publikationsprojekt wurde erstmals im deutschsprachigen Raum der prospektive Forschungsbedarf im Bereich der Psychologie und der Psychotherapiewissenschaft systematisch untersucht. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse dieses Projekts findet sich in dem Buch: Reinhold Popp, Bernd Rieken und Brigitte Sindelar (2017) Zukunftsforschung und Psychodynamik. Zukunftsdenken zwischen Angst und Zuversicht. (Münster: Waxmann). In dieser Publikation finden sich auch Beiträge der DissertandInnen Julia S. Grundnig, Nils Guse und Tassilo Niemetz.

„Schöne neue Arbeitswelt? Was kommt, was bleibt, was geht?“: Unter diesem Titel erschien Anfang 2018 die Zusammenfassung der Ergebnisse des seit 2017 laufenden gleichnamigen Forschungsprojekts zur mittelfristigen Entwicklung der Arbeitswelt in Deutschland. In diesem Projekt kooperierte Univ.-Prof. Dr. Reinhold Popp mit der Hamburger Stiftung für Zukunftsfragen (Prof. Dr. Ulrich Reinhardt).

„Zukunft:Beruf:Lebensqualität. 77 Stichworte von A bis Z“: Unter diesem Titel erschien im Herbst 2018 beim LIT-Verlag ein Buch, in dem Univ.-Prof. Dr. Reinhold Popp die Ergebnisse des seit Oktober 2017 laufenden gleichnamigen Projekts publizierte.

„Zukunftsforschung & Katastrophenforschung“: Univ.-Prof. Dr. Reinhold Popp beteiligte sich an der Tagung „Angst in der Katastrophenforschung“ (06. bis 09.06.2018, Alpenhotel Gösing) sowie – mit dem Beitrag „Angst und Methode in der Zukunftsforschung. Implikationen für die Katastrophenforschung“ – an dem von Univ.-Prof. Dr.Dr. Bernd Rieken (SFU) herausgegebenen und im Frühjahr 2019 erschienenen Sammelband.

„Zukunft der Arbeitswelt. Perspektiven und Prognosen für Deutschland und Österreich“: Dieses Publikationsprojekt wurde 2018/19 von Univ.-Prof. Dr. Reinhold Popp koordiniert. Kooperationspartner: Mag. Julia Bock-Schappelwein (WIFO: Wirtschaftsforschungsinstitut, Wien), Mag. Ursula della Schiava-Winkler (SFU Wien), Dr. Helmut Mahringer (WIFO: Wirtschaftsforschungsinstitut, Wien), Prof. Dr. Ulrich Reinhardt (Stiftung für Zukunftsfragen, Hamburg), Mag. Dr. Monika Spiegel (Institut für Psyche und Wirtschaft, SFU Wien). Die Ergebnisse wurden im ersten Quartal 2019 in einem Sammelband veröffentlicht.

„Zukunftsvision Deutschland. Innovation für Fortschritt und Wohlstand“: Bei diesem Publikationsprojekt kooperierten Univ.-Prof. Dr. Reinhold Popp (Institute for Futures Research in Human Sciences, SFU Wien) und Prof. Dr. Ulrich Reinhardt (Stiftung für Zukunftsfragen, Hamburg) mit Univ.-Prof. Dr. Marion A. Weissenberger-Eibl (Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung ISI, Karlsruher Institut für Technologie KIT). Der Beitrag von R. Popp und U. Reinhardt („Zwischen Zukunftsangst und Zuversicht. 40 Meinungsbilder der Deutschen zum Wandel der Arbeitswelt“) wurde 2019 in einem von M. A. Weissenberger-Eibl herausgegebenen Sammelband publiziert.     

„Futurium: Wissenschaftskommunikation über Zukunftsfragen“: Univ.-Prof. Dr. Reinhold Popp unterstützt im Rahmen einer bis 2023 laufenden Kooperationsvereinbarung die vielfältigen Aktivitäten des „Futurium“ in Form von Beratungsleistungen aus der Sicht der prospektiven Forschung, der Mitwirkung an mehreren öffentlichen Podiumsdiskussionen, der Publikation eines Beitrags im Ausstellungskatalogs, durch Interviews und Beiträge in Berliner Zeitungen (Tagesspiegel und Berliner Morgenpost) sowie durch die Mitwirkung in dem unten kurz skizzierten Projekt „Zukunftsdenken in Literatur und Wissenschaft“.
Das Futurium wurde auf Initiative der deutschen Bundesregierung sowie gemeinsam mit führenden deutschen Wissenschaftsorganisationen und Stiftungen als unabhängige Plattform für Dialog und Vernetzung zwischen Staat, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft gegründet und im Herbst 2019 offiziell eröffnet. Das architektonisch sehr ansprechend gestaltete Futurium-Gebäude ist in direkter Nachbarschaft des deutschen Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Berlin situiert. Es beherbergt das einzige „Zukunftsmuseum“ Europas mit lebendigen Szenarien, einem Zukunftslabor zum Ausprobieren, einem Zukunftsforum für den gemeinschaftlichen Dialog und eine Zukunftsbühne für künstlerische Projekte.

„Zukunftsdenken in Literatur und Wissenschaft“: Univ.-Prof. Dr. Reinhold Popp wirkte seit 2018 an dem großen Publikationsprojekt „2029 – Geschichten aus der Zukunft“ des Suhrkamp-Verlags, des Futuriums Berlin und der deutschen Fernsehanstalten NDR und WDR mit. Dieses Projekt diente der Begegnung zwischen der gehobenen Science Fiction-Literatur und der zukunftsbezogenen Forschung. Reinhold Popp setzte sich in diesem Zusammenhang mit den im o. g. Band versammelten Science Fiction-Geschichten aus der Sicht der prospektiven Forschung auseinander. Die Vorstellung des Buches erfolgte im Rahmen eines Festaktes am 24.10.2019 im Futurium in Berlin.

„Zukunft & Forschung. Die Vielfalt der Vorausschau“: In diesem von 2018 bis zum ersten Quartal 2020 laufenden Forschungs- und Publikationsprojekt ging es um die grundlegende Frage, wie die zukunftsbezogene Wissenschaft zu ihrem Wissen kommt. In diesem Zusammenhang wurden von Univ.-Prof. Dr. Reinhold Popp die historischen Ausprägungsformen des Zukunftsdenkens nachgezeichnet sowie die wichtigsten Fachbegriffe, Theorien und Methoden der prospektiven Forschung kurz beschrieben. Dabei wurde die große Vielfalt der Vorausschau sowohl in den traditionsreichen wissenschaftlichen Disziplinen als auch in den neueren und interdisziplinären Ansätzen der Innovations-, Risiko-, Technikfolgen- und Zukunftsforschung berücksichtigt. Die Ergebnisse dieses Projekts wurden in dem im April 2020 erschienenen Buch „Zukunft & Forschung. Die Vielfalt der Vorausschau …“ in Form von alphabetisch geordneten 66 Stichworten zusammengefasst.  

INTERDISZIPLINÄRER SAMMELBAND „Eco-anxiety. Zukunftsangst und Klimawandel“ (Waxmann-Verlag, Erscheinungsjahr 2021): In diesem Publikationsprojekt kooperiert das Institute for Futures Research in Human Sciences der SFU Wien (Univ.-Prof. Dr. Reinhold Popp) mit dem Institut für psychoanalytisch-ethnologische Katastrophenforschung der SFU (Univ.-Prof. Mag. DDr. Bernd Rieken und Mag. Paolo Raile): 

Außergewöhnliche Wetterphänomene wie der Dürre- und Hitzesommer im Jahre 2018 im nördlichen und mittleren Teil Europas oder die Buschbrände 2019/20 in Australien finden einen breiten Widerhall in den Medien und im alltäglichen Erzählen. Fragen des Klimawandels sind daher längst nicht mehr auf den akademischen Bereich beschränkt. Vielmehr werden sie mittlerweile auch in breiten Schichten der Bevölkerung diskutiert. Das macht unter anderem die Fridays for Future-Bewegung deutlich, aber auch die teils heftigen Reaktionen darauf.
Demnach ruft der Klimawandel Emotionen hervor, unter anderem Angst bzw. Zukunftsangst. In den USA existiert dafür bereits ein eigener Begriff, nämlich „eco-anxiety“, den die American Psychological Association als „a chronic fear of environmental doom“ beschreibt. 
Der Zusammenhang zwischen Klimawandel und Angst bzw. Zukunftsangst soll daher in dieser neuen Publikation im Zentrum stehen. Dieses Publikationsprojekt ist interdisziplinär angelegt. In diesem Sinne stammen die Beiträge aus unterschiedlichen Disziplinen und Forschungsrichtungen (z. B. Psychotherapiewissenschaft, Psychologie, Katastrophen- und Sicherheitsforschung, Ethnologie, Geografie, Geologie, Klimatologie, Historiographie, Futures Research, Theologie).