Systemische Familientherapie

SFU_SFT-Team

© Tom Levold

Von links nach rechts: Hedi Wagner, Jutta Fiegl, Corina Ahlers, Gerda Mehta, Robert Koch,
Joachim Hinsch

KoordinatorInnen:

Dr. Jutta Fiegl, Dr. Gerda Mehta (Curriculumsleitung ÖAS)

Lehrende:

Dr. Gerda Mehta
Dr. Joachim Hinsch
Dr. Corina Ahlers
Robert Koch
Hedwig Wagner
Dr. Jutta Fiegl

Gastdozenten: Dr. Miran Mozina (SL), Dipl.-Psych. Jürgen Hargens (D), zusätzlich werden auch andere GastdozentInnen eingeladen.

Das jeweilige Fachspezifikum mit seinen Methodenschwerpunkten wird von folgendem Kooperationspartner durchgeführt:

– Österreichische Arbeitsgemeinschaft für systemische Therapie und systemische Studien für die Methode der systemischen Psychotherapie (ÖAS)

Die SFU wurde zu einem der drei organisatorisch eigenständigen Standorten der ÖAS.

Systemische Familientherapie geht von der Theorie aus, dass Probleme grundsätzlich in Beziehungszusammenhängen entstehen und aufrecht erhalten werden.
Diese interaktiven Prozesse haben Ideen über sich und andere erzeugt, die Leid verursachen und Veränderungen hintanhalten. Lösungen werden in wertschätzender Haltung gegenüber allen Beteiligten durch das Aufspüren von Ressourcen in unterschiedlichen Settings (Einzel-, Paar-, Familientherapie) gesucht. Dabei werden Methoden des Narrativen Arbeitens, des Externalisierens, des Reflektierens, der Verstörung, der Lösungsorientierung u.a. angewandt.

Zum Erlernen der Methode werden vor allem Rollenspiele zum Beobachten, selbst Erfahren, Experimentieren mit Möglichkeiten und zur Reflexion eingesetzt. Studierende werden in ihrem prozessorientierten, individuellen Lernprozess begleitet und unterstützt. Reflexionsarbeiten in jedem Semester geben dem Studierenden und den Lehrenden Feedback über das Wissen , was die/der Studierende internalisiert hat. Wichtiger Baustein in der Ausbildung ist dabei die begleitende Praxisreflexion über mind. 220 Stunden.