Studiengang Magister

Die Studiendauer beträgt 4 Semester. An Absolventinnen und Absolventen des Magisterstudiums wird der akademische Grad Magistra/Magister der Psychotherapiewissenschaft verliehen (Mag. pth).

STUDIENZIEL
Das Magisterstudium der Psychotherapie baut auf dem Bakkalaureatsstudiengang auf und dient der vertiefenden Aneignung von Theorie, Methodik und Geschichte der Psychotherapie, der allgemeinen und methodenspezifischen Krankheitslehre, Diagnosen und Verläufen von Störungsbildern und deren Behandlungskonzepten. Detaillierte Kenntnisse werden aus Grundlagenwissenschaften über Psychobiologie, sozialwissenschaftliche und sozialphilosophische Themen vermittelt. Theoretische und klinische Theorien in der vom Studierenden bereits im Bakkalaureatsstudiengang gewählten Psychotherapieschule/WPF werden vertieft und detailliert bearbeitet.

Die Orientierung an den Therapieschulen ergibt sich aus dem derzeitigen Stand der Psychotherapiewissenschaft sowie aus der derzeitigen gesetzlichen Zulassungsregelung in Österreich. (PthG). Mit dem Magisterabschluss wird zugleich das Abschlusszertifikat des Ausbildungsvereines erworben und damit die Möglichkeit, mit Vollendung des 28.Lebensjahres, in die Liste der PsychotherapeutInnen zur selbständigen Ausübung der Psychotherapie eingetragen zu werden.

FORSCHUNG
Ein essentieller Anteil des Studiums gilt der Psychotherapieforschung. Um sowohl empirische Forschung interpretieren, vergleichen aber auch selbständig Fragestellungen entwerfen und ihnen nachgehen zu können, ist differenziertes Wissen nötig. Es werden daher die theoretischen Grundkenntnisse in quantitativen und qualitativen Methoden vertieft und auch praktisch geübt.

PRAKTIKA UND PERSÖNLICHKEITSBILDUNG
Einen wichtigen Stellenwert hat die praktische Anwendung des theoretisch erworbenen Wissens. Der Studiengang sieht deshalb Praktika vor, die zum Teil extern aber auch intern an den Universitätsambulanzen zu absolvieren sind und begleitend reflektiert werden. Um die nötige psychotherapeutische Haltung zu erwerben, sieht der Studiengang verpflichtend Persönlichkeitsbildung vor.