Employability Psychotherapiewissenschaft

Für Österreich gilt:

Die psychotherapeutische Ausbildung ist gesetzlich geregelt.

Das Psychotherapeutische Propädeutikum gemäß § 4 Abs. 1 des Psychotherapiegesetzes (PthG) ist der erste Schritt der gesetzlich geregelten Ausbildung zur selbständigen Ausübung der Psychotherapie. Alle Lehrveranstaltungen des Psychotherapeutischen Propädeutikums sind mit dem Lehrplan der SFU abgestimmt und können für den Studiengang Bakkalaureat angerechnet werden.
Das Psychotherapeutische Fachspezifikum (nach § 6-8 PthG) stellt den 2. Teil der Psychotherapieausbildung dar und umfasst mindestens 300 Stunden Theorie sowie 1600 Stunden praktische Ausbildung.

Zur selbständigen Ausübung des psychotherapeutischen Berufes ist die Eintragung in die Liste der PsychotherapeutInnen des Gesundheitsministeriums notwendig. Diese Eintragung ist erst mit dem 28. Lebensjahr möglich. Durch Kooperationsabkommen zwischen SFU und psychotherapeutischen Ausbildungsvereinen ist es möglich, gleichzeitig mit dem Eintritt in das Wahlpflichtfach auch KandidatIn eines Ausbildungsvereines zu werden. Die Ausbildungserfordernisse der jeweiligen psychotherapeutischen Methode  sind im Studienplan enthalten. Zusätzlich zum Abschluss des Magisterstudiums kann auch ein Abschlusszertifikat des Vereines erworben werden. Mit diesem Zertifikat besteht die Möglichkeit, wenn alle erforderlichen Bedingungen erfüllt sind, im Gesundheitsministerium die Eintragung in die PsychotherapeutInnenliste zu beantragen.  Auf das behördliche Eintragungsverfahren kann die SFU keinen Einfluss nehmen.

Für das Ausland gilt:

Ausländische Studierende, die das Studium der Psychotherapiewissenschaft belegen und in ihrem Land selbständig den psychotherapeutischen Beruf ausüben wollen, sind den gesetzlichen Regelungen des jeweiligen Herkunftslandes unterworfen. Es ist daher wichtig, sich über die Regelungen zur Berufsausübungen zu informieren.